Hund/Welpen kaufen

Weiße West Highland Terriers

Zwei süße Welpen

Vom Welfen zum Welpen

Klein und frech. Lustig und niedlich. Ein Welpe hat es in sich und zeigt seiner Umwelt, wo es langgeht. Nämlich immer der kleinen Schnüffelnase nach.

Aber woher kommt eigentlich der Begriff Welpe? Welche tiefere Bedeutung steckt dahinter und welche Jungtiere bezeichnen wir so?

Jungtiere, also der Nachwuchs von Hunden und Raubtieren, nennen wir Welpen oder Welfen.

Beide Bezeichnungen sind richtig. Welfe war der ursprüngliche Begriff für einen noch säugenden Hund, Fuchs oder Wolf. Diese hochdeutsche Variante konnte sich leider nicht durchsetzen und musste alsbald der niederdeutschen weichen.

Der Start ins Leben eines Welpen – Wissenswertes über die Geburt

Nach etwa 63 Tagen Tragezeit erblickt der kleine Welpe das Licht der Welt. Die Hündin beißt instinktiv die Nabelschnur durch und entlässt ihren Sprössling ins Leben. Während der ersten Tage kann das kleine Hündchen sich nur in kreisenden Bewegungen, taumelnd, vorwärts bewegen. Das ist gut. So behält die Hündin den Überblick und verliert keinen ihrer Säuglinge.

Die zweite Lebenswoche bringt die vegetative Phase mit sich. Der Welpe sucht immer wieder die Nähe und Wärme seiner Mutter. Er braucht ihre Berührungen und genießt ausgiebig ihre Anwesenheit. Ausschließlich das Tast- und Wärmeempfinden ist vorhanden. Augen und Ohren sind noch geschlossen. Zur Zitze (Milchdrüse der Hündin) findet der Welpe durch die Ausstrahlung der Köperwärme seiner Mutter. Der Alltag des kleinen Hündchens ist anfangs recht trist.

Saugen und Schlafen wechseln sich ab. Noch kann die Welt um das Hündchen herum ruhig draußen bleiben. Dies ändert sich aber schnell. Ab dem 13. Lebenstag geht es dann richtig zur Sache. Alle Sinnesorgane öffnen sich. Der Welpe entdeckt seine Umgebung und findet es aufregend, sich die Zeit mit Rumtollen und kleinen Scherzen zu vertreiben. Der Spaß beginnt…

Die Zeit vergeht und mit ihr die Babyphase

Unser kleiner Schatz bleibt bis zum Alter von neun Monaten ein Welpe. In dieser entscheidenden Phase verläuft die eigentliche körperliche Entwicklung. Charakterzüge, Neigungen, Prägungen werden genau jetzt erlernt und ausgedehnt. Darum sollten wir unserem kleinen Wicht zu diesem Zeitpunkt eine gute Erziehung gönnen. Warten wir zu lange, schließt sich das Zeitfenster. Spätere Erziehungsmaßnahmen fruchten oft nur noch schwer oder gar nicht.

Vom Welpen zum jungen Tausendsassa

Verliert unser Hündchen seine ersten Milchzähne, ist es soweit. Aus dem Welpen wird ein Junghund. Beide, Männchen (Rüde) als auch Weibchen (Fähe), entwickeln sich rasend schnell weiter. Sie werden geschlechtsreif, durchlaufen eine Hormonumstellung und reagieren wie pubertierende Teenager:

empfindlich, gereizt, unkonzentriert, teilweise (fr)essunlustig, ängstlich und recht temperamentvoll. Sie legen ihr komplettes Baby-Wesen ab und interessieren sich zunehmend mehr für das andere Geschlecht. Paarungszeit. Welpenglück. Und schon geht es wieder von vorne los ;-)

Folgende Artikel könnten Sie interessieren: